DTM-Auftakt in Hockenheim
20. - 22. April 2001


Das 22 köpfige Starterfeld ist bereit zum DTM-Saisonstart auf dem Hockenheimring
Mercedes-Youngster Marcel Fässler (CH): „Hockenheim eines der besten Rennen“,
Opel-Routinier Joachim „Jockel“ Winkelhock: „Jetzt zählt nur noch Vollgas“.


Freitag, 20. April
09.00 - 09.15 Uhr - alle Team absolvieren ihren Rollout.
Bei frühlingshaften Temperaturen und reichlich Sonnenschein gab der Mercedes-Wiederkehrer, der schon in der "alten DTM" mitfuhr, eine Kostprobe seines Könnens. Er fuhr im freien Training hinter Bernd Schneider die zweitschnellste Zeit.

10.30 - 12.00 Uhr
1
4.15 - 15.45 Uhr in diesen Zeitfenstern wurden weitere Testkilometer auf dem kleinen Kurs (Kurzanbindung) von Hockenheim gefahren.

Samstag, 21.April
09.45 - 10.45 Uhr freies Training. Die beste Rundenzeit im Warsteiner AMG Mercedes mit
1:00,308 Minuten fuhr der Schweizer Marcel Fässler in einem 2001 Fahrzeug.

Beim Qualifikationstraining darf jeder Fahrer maximal zwölf Runden fahren,
so sieht es das neue Feintuning am Regelwerk vor.

DTM TV Kommentator
Klaus Ludwig

Startvorbereitung
bei Manuel Reuter


13.00 Uhr

Die Zeitenjagd im Detail

13.04 Uhr

Yves Olivier eröffnet das Qualifikationstraining

13.05 Uhr

Bernd Schneider fährt Darren Turner beim Anbremsen zur Sachskurve ins Heck;
Die Frontpartie des Mercedes wird stark beschädigt; er steuert die Box an

13.10 Uhr

Peter Dumbreck führt das Qualifying mit 1:09.047

13.21 Uhr

Laurent Aiello (F) fährt im Abt AUDI TT-R Bestzeit mit 1:08.485

13.31 Uhr

Startnummer 16 - Alain Menu (CH) fährt sich auf Position zwei

13.39 Uhr

Bernd Schneider ist wieder auf der Strecke und fährt Bestzeit
es folgen mit jeder gefahrenen Runde neue Bestzeiten

13.48 Uhr

Bernd Schneider verbessert die schnellte Rundenzeit auf 1:00.828

13:50 Uhr

Ende des Qualifikationstraining
1. Bernd Schneider (1:00.828)
2. Peter Dumbreck 
3. Thomas Jäger
bester OPEL - Manuel Reuter auf Position sechs gefolgt vom
bester AUDI - Laurent Aielo (F) mit 01.887 Sek Differenz
Ekström (S) muss vom letzten Startplatz aus ins Rennen gehen, weil er eine Runde mehr fuhr als erlaubt.

Freude im Team

Pol Setter (1.00.288)

Nr. 1 nach der zweiten Runde


Sonntag, 22. April
09.30 Uhr die DTM - Piloten starten bei Temperaturen von +8 Grad  um  zum Warm up.


10.15 Uhr Rennen zum BMW Formel ADAC / Junior Cup
11.00 Uhr  Rennen zum ADAC VW Lupo Cup
11.45 Uhr Rennen zur Deutschen Formel 3-Meisterschaft
12.45 Uhr Rennen zum Porsche Carrera Cup

Prominente verkürzen die Rennpause mit Aktionen


15.15 Uhr  Start zum über gerade mal 35 Km langem Qualifikationsrennen. Hierbei gilt es sich eine siegträchtige Ausgangsposition für den 100 Km langen Wertungslauf herauszufahren. Ganze 25 Minuten bleiben den Teams zwischen Ziel- und Startflagge für kleine Reparaturen und Umstellungen für den Wertungslauf.
Bernd Schneider dominiert dieses Rennen über 13 Runden und sichert sich die
Polposition. Zweiter Startplatz für Peter Dumbreck.
Mattias Ekström und Joachim Winkelhock sind durch technische Probleme nicht in der Startaufstellung.

15.55 Uhr

Start zum Wertungslauf
Schneider bleibt vor Dumbreck in Führung. Huisman kommt in der Nordkurve von der Stecke ab und verliert Teile seines Mercedes CLK DTM.
In der 7. Runde steigt beim Opel von Michael Bartels Rauch auf und er steuert die Box an, ebenso Huisman.
Martin Tomczyk schlägt in der 25. Runde sehr heftig in die Reifenstapel, verlässt aber selbstständig seinen AUDI. Das Saftey Car ist auf der Strecke, Fässler nutz die Phase zum Boxenstopp und kann zwei Plätze gut machen.
In der 32. Runde kollidieren Turner und Lamy - ohne Folgen.
Zieleinlauf:
Bernd Schneider überquert vor Marcel Fässler die Ziellinie, Peter Dumbreck wird Dritter, Uwe Alzen Vierter - Laurent Aiello bester AUDI Pilot auf Platz 7,
Timo Scheider bester Pilot für Opel auf Platz 11. Er absolvierte auch den schnellsten Boxenstopp mit 7,931 Sekunden Standzeit.
Opel-Sportchef Volker Strycek sagte: „Es war einfach nicht unser Wochenende. Und dann kam auch noch hinzu, dass drei unserer Fahrer beim Start unglücklich in Rangeleien verwickelt wurden. Wir werden aber hart arbeiten, um in zwei Wochen am Nürburgring eine bessere Performance zu zeigen und wieder dorthin zu kommen, wo wir bei den Testfahrten schon waren.“

Überholmanöver in der Sachs-Kurve

Lamy / Turner

Schneider / Olivier


Runde 39 - Ehrenrunde

Bernd Schneider - Ehrenrunde

Bernd Schneider - der 36 Jahre alte Saarländer
feierte auf der 2,638 Kilometer langen Strecke einen dominanten Start-Ziel Sieg.
Er legte die 100,244 km in 41:15,566 Minuten zurück.


Marcell Fässler (CH)

Siegerehrung

- Dusche -

der lachende 2. - Marcel Fässler

Die Sieger

- Dusche -


Norbert Haug Mercedes-Benz Sportchef:
„Wir haben hervorragenden Sport gesehen. Es war ein grandioses Rennen mit packenden Kämpfen – hart, aber fair. Ich bin davon überzeugt, dass Opel sich jetzt richtig ins Zeug legen wird und schon beim nächsten Mal wieder vorne mitmischt. Audi hat eine gute Basis. Alles in allem also beste Voraussetzungen für eine spannende Saison.“

www.JM-Fotoservice.de